Impronews Januar 2016

Liebe Freunde und Freundinnen der improvisierten Theaterkunst,

oh man, schon wieder Mitte Januar und noch immer hängen im Fenster gegenüber die Glitzerketten von Weihnachten herum. Jetzt aber zackig aufgeräumt und ab an den Fitnesstrainer, der letzte Woche in selbiges Haus mit den Glitzerketten getragen wurde. So ein Fenster ist schon was Tolles, was man da alles zu sehen bekommt. Besser als Fernsehen.

Noch besser ist das hier: Bei uns gibts am kommenden Freitag, 22.01. um 20 Uhr, nicht nur was zu Sehen, sondern auch etwas zu Hören. In LOOP wird von den STUPID LOVERS ein zartes Kinderlied radikal gerüttelt und szenisch gnadenlos zerlegt. Dafür möchten wir herzlich werben, denn LOOP läuft zum letzten Mal, bevor wir dieses schöne Format wieder in die Schlummerbox schicken. Dort reift es, ruht sich aus und taucht vielleicht irgendwann wieder auf. 

Am 29.01. um 20 Uhr geht´s bei TRA-LA-LA - SINGEN OHNE GRUND & NOTEN musikalisch und schräg weiter. Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus. Geräusche aus dem Publikum wirbeln auf die Bühne und verzwirbeln sich dort mit tonalen Assoziationen der Schauspieler. Zurück bleiben wundervolle Momente flüchtiger Fantasie. 

Auf vielfachen Wunsch steht am 12.02. um 20 Uhr WIE WAR ICH? WARUM MÄNNER STERBEN wieder auf dem Spielplan. Es zeigt zwei Männer (Jan Mattenheimer/ Gunter Lösel) im heldenhaften Kampf gegen die Krise der Männlichkeit - mal jammernd, mal stoisch, mal high von Testosteron – und wie sie über sich selbst hinauswachsen. Das Stück ist actionreich, witzig und gleichzeitig voller Tragik, es verzichtet auf Männer-Bashing und wirft stattdessen einen freundlichen Blick auf das ehemals starke Geschlecht.

Eine Premiere gibt es am 19. Februar: Die STUPID LOVERS laden zum DOUBLE DATE MIT KUNST jeweils ein anderes bekanntes Improvisationsduo aus Deutschland zu Gast. Das DOUBLE DATE kreist um ein vom Publikum vorgeschlagenes Kunstwerk und gerät darüber in aberwitzige Verwicklungen. Inspiriert ist das Format von Yasmina Rezas Stück „Kunst“ und es zeigt, wie Improvisation ein vollwertiges, sehenswertes Kammerspiel hervorbringen kann. Zu Gast an diesem Abend sind Karin Mietke und Kjel Fiedler von IMPRO BERLIN, die auf dem letzten FLIEGENDE FUNKEN FESTIVAL viel Glanz versprühten.

Das hauseigene Ensemble des IMPROTHEATER BREMEN zeigt zwei seiner Klassiker: FLOKATI und LESS OR MORE und beweist damit, dass es sowohl die Improvisationform der Chicagoer Improvisationsschule als auch die Schule von Keith Johnstone mit prallem Leben füllen kann. Mit dabei sind vier neu engagierte Schauspieler: Angela Weinzierl, Anna-Maria Meyer, Fabian Niestadt und Gauvain Wiemer.

Wer das Improvisieren selber lernen will, findet dazu in den Kursen und Wochenendworkshops der IMPROSCHULE BREMEN Gelegenheit: am 12./ 13. März „Storytelling für die Improbühne“ (spontanes Erzählen), am 23./ 24. April „Schwere Jungs & leichte Mädchen“ (spontane Figurenentwicklung) und am 11./ 12. Juni „Das Archetypenspiel“ (spontane Beziehungsmuster). Alle drei Workshops sind auch für Einsteiger offen.

Alle Termine finden sich wie immer unter www.improtheater-bremen.de 

Fröhliche espritvolle Grüße vom gesamten Ensemble des IMPROTHEATER BREMEN 

Postadresse:
Improtheater Bremen
Waiblinger Weg 8
28215 Bremen

 

Feedback.

Nicole und Gunter führen euch mit viel Respekt und Gefühl durch klasse Impro-Workshops. Wer sich vorher nicht soviel zugetraut hat wird überrascht sein wieviel in jedem einzelnen doch steckt! Also,nicht nur zugucken sondern selber mitmachen. Es lohnt sich auf jeden Fall!

Ihr seid einsame spitze! Super Humor, ein Händchen für Geschichten und den ganz normalen Wahnsinns im Leben eines Menschen. Danke.

Eure Workshops sind lehrreich und amüsant zugleich. Sehr zu empfehlen!

Dieses Theater hat mich total überzeugt. Es lebe die Spontanität. Vielen Dank für so viel Freude!

"Starke Geschichten, tolle Schauspieler, ganz großes Kino."

"Bei unserem Firmenevent hat dieses Theater binnen Sekunden seine Einmaligkeit bewiesen. Von deren ansteckender Sponteität und scheinbar grenzenloser Kreativität können wir viel lernen."

„Einfach nur genial!"

„Das Improtheater Bremen ist noch viel schneller als spontan! Respekt vor solchen Denkgeschwindigkeiten." 

 

Gestern Abend war ich in Ihrem Theater, heute kann ich vor lauter Lach-Muskelkater kaum gehen. Danke!“

Hab lange nicht mehr so erfrischendes und lebendiges Theater gesehen!“

"Herrlich, ich habe Tränen gelacht! Danke, dass es Euch gibt!"

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